Osteopathie

Osteopathie zählt zu den alternativ Methoden der Medizin, was nichts anderes heißt als das es eine manuelle Therapie ist. Während der gesamten Behandlung werden keine Medikamente und Apparate zum Einsatz gebracht. Die Osteopathie wird eingesetzt bei Störungen und Bewegungseinschränkungen der Faszien und Gelenke. Faszien sind Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die unterschieden werden können in oberflächliche, tiefe und viszerale Faszien.

Die Osteopathie hat circa 1950 erst an Popularität gewonnen und würde dann immer häufiger praktiziert in Deutschland. Seinen Ursprung hat es in Amerika gefunden und wurde vom Arzt Andrew Taylor Still entwickelt Mitte des 19.Jahrhunderts.

Eine Ausübung als Osteopath ist nur Heilpraktikern und Ärzten überlassen und darf auch nicht von Physiotherapeuten ausgeführt werden ohne eine dementsprechende Ausbildung. Denn die Osteopathie ist eine Heilkunde die in dem Heilpraktikergesetz aufgenommen wurde.

Am Anfang einer Therapie steht die Untersuchung des Körpers und der zu behandelnden Körperregionen, was sich meist auf den Rücken beschränkt. Ein Osteopath geht immer davon aus, das der menschliche Körper dazu geschaffen wurde sich durch seine eigenen Kräfte selbst zu heilen und wenn dies nicht mehr komplett gegeben ist, greift der Therapeut dem ein wenig unter die Arme.  Zu den Verfahren der Osteopathen gehört die Muskel-Energie-Technik (MET), die  Strain/Counterstrain – positional release ( ist eine Mobilisationstechnik) , die Faszien-Release-Technik ( Schmerzreduktion durch lösen der „Verklebungen“ )und die HVLA High-Velocity-Low-Amplitude ( schnelle kleine Bewegungen) Verfahren.

Das Ziel der Methoden ist die Stimulation des Bindegewebes und damit sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden und erzielt damit einen gesamten Überblick über den Organismus. Eine Behandlung dauert von zwei Sitzungen bis hin zu mehreren Wochen und dauert zwischen 45 und 60 Minuten eine Behandlung. Die Osteopathie ist keine Therapie die von einer Krankenkasse übernommen wird, sondern ist eine private Investition in die Vorbeugung der Gesundheit.

In einem Kritikpunkt sind sich die Experten nicht einig bei der Osteopathie, denn es gilt zu klären ob die Behandlung über den Placeboeffekt hinaus geeignet ist und Verbesserungen auch über längere Zeiträume anhaltend sind.

Mit einem Pflegeversicherungsvergleich hat man ziemlich gute Chancen, einen preiswerten Versicherer zu finden, der zumindest die überwiegendte Zahl der Risiken abdeckt. Spezielle die Osteopathie ist jedoch leider noch zu neu um von Krankenkassen abgedeckt zu werden.

 

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